Rohbau
Der Aufbau begann mit 12 cm Unterbeton. Das
Haus hat damit von innen ein Fundament ferhalten.
Nachdem der Unterbeton gegossen war, mußten die alten Innenwände gegen
Feuchtigkeit abgesperrt werden. Stein für Stein wurden die alten
Mauern unterhölt und die Pappe Untergeschoben. Eine riskante
Angelegenheit, denn es besteht doch die Gefahr, daß die alten Mauern
einfallen. Aber es ist alles nach Plan gelaufen. Feuchtigkeit kommt in
diese Innenwände nicht mehr.
Auf dem Unterbeton wird hier vor die Außenwand eine Mauer aus 11 cm
dickem Poroton gesetzt. Zwischen alter und neuer Mauer wurde eine ca. 2 cm breite
Luftschicht gelassen. Hier zeigt sich auch deutlich der Sinn des
Innenfundaments. Es ist
nötig, um sicher zu gehen, daß die neuen Mauern von innen nicht
in den Boden einbrechen. Das Fundamt und die stabile Innenmauer sind die
neuen tragenden Teile des Hauses. Sie bilden sozusagen den Kern. Was mit
den Außmauern passiert, kann jetzt relativ egal sein. Getragen werden
kann das Haus jetzt durch die neuen Innenmauern.
Die Porotonmauer ist wieder gegen Feuchtigkeit
abgesperrt, so daß auch hier Feuchtigkeit keine Chance hat. Poroton ist
ein Ziegel, der gut die Wärme hält. Das macht sich später im
Ölverbrauch bemerkbar.
